Peintinger
Christian Co-Trainer
Nationalität Geburtstag
Österreich 14.04.1967
Geburtsort bei Eintracht Frankfurt seit
Leoben 01.07.2018

"Die Eintracht ist eine wundervolle Herausforderung" 

Christian Peintinger kam gemeinsam mit Adi Hütter nach Frankfurt. Bei der SGE ist er nun Co-Trainer. Wir haben den Mann an der Seite von Hütter mal vorgestellt.

Christian, für dich hat mit der Eintracht auch ein neues Abenteuer begonnen. Wie waren deine ersten beiden Wochen?
Die ersten Eindrücke sind sehr gut. Beim Trainingsauftakt waren so viele Menschen am Spielfeldrand, da merk ich schon, bei was für einem tollen Verein ich jetzt bin. Viel mehr lässt sich aber jetzt noch nicht sagen.

Ihr wart gemeinsam im Trainingslager in den USA. Wie war es?
Die Trainingsbedingungen waren optimal. Natürlich war es den ein oder anderen Tag sehr warm, aber hier in Deutschland ist es derzeit auch nicht kalt. Für das Kennenlernen und das gegenseitige Beschnuppern war es optimal. Adi und ich müssen uns erstmal ein Bild der Spieler machen, zusätzlich kamen noch zwei Testspiele, in denen wir auch viel probiert haben. Insgesamt gesehen war es eine runde Geschichte.

Du bist zum ersten Mal in Deutschland tätig. Wieso hast du dich für den Schritt nach Frankfurt entschieden?
Jeder österreichischer Trainer träumt davon, mal in der Bundesliga zu arbeiten. Ich denke deshalb hat Adi auch nicht lange gezögert und gesagt "wir gehen". Eintracht Frankfurt ist eine wundervolle Herausforderung in einer der besten Ligen der Welt.

Was sind die Eckpfeiler deiner bisherigen Karriere?
Ich habe früher selbst kürzere Zeit als Profi gespielt - unter anderem bei Sturm Graz - und bin danach ins Trainergeschäft eingestiegen. Sieben Jahre betreute ich die zweite Mannschaft von Sturm Graz, anschließend war ich beim SC Karlsdorf in der dritten österreichischen Liga tätig. Bis ich vor drei Jahren Adi Hütter zu den Young Boys Bern gefolgt bin.

Wie habt ihr zwei euch kennengelernt?
Wir kennen uns schon 20 Jahre. Begegnet sind wir uns zum ersten Mal, als er in Graz spielte und ich dort zeitgleich lebte. Es hat sich mit der Zeit eine innige Freundschaft zwischen mir und Adi entwickelt. Wir sind zusammen in den Urlaub gefahren, waren stets in Kontakt. Und irgendwann hat Adi das Angebot aus Bern bekommen und hat mich gefragt, ob ich nicht mitkommen möchte. Es war schon immer ein kleiner Wunsch von uns beiden, einmal irgendwo zusammen zu arbeiten.

Was ist der Christian Peintinger für ein Typ? Wie tickst du privat?
Ich bin ein sehr geselliger Mensch, der gerne Zeit mit seiner Familie und Freunden verbringt. Wenn es die Zeit zulässt, betreibe ich auch gerne Sport: am liebsten Skifahren.

Beschreibe doch bitte mal deine Arbeitsweise?
Ich fühle mich wohl, wenn ich eine gewisse Nähe zu den Spielern habe. Ein autoritärer Führungsstil ist jetzt nicht unbedingt mein Ding. Außerdem würde ich mich noch als harter Arbeiter beschreiben, der immer viel investiert. Diese beiden Komponenten zu vereinen, das ist meine Arbeitsweise.

 

Adi Hütter hat über dich gesagt du wärst sein engster Vertrauter, ein Mann mit viel Know-how und ihr könntet euch immer die Wahrheit sagen.
Das klingt nicht schlecht (lacht). Ich kann das Kompliment nur zurückgeben. Adi ist für mich nicht nur ein überragender Trainer und Freund. Er hat auch mit den Spielern einen derart guten Umgang, dass ihn auszeichnet. Ich glaube das ist das, was heutzutage einen guten Trainer auszeichnet: Zum einen muss man natürlich taktisch gut ausgebildet sein, aber die Menschenführung wird immer wichtiger. Und das hat Adi drauf.

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