Mit 9:0 gewinnt die Eintracht bei A-Ligist SG Heringen/Mensfelden und sorgt beiderseits für zufriedene Gesichter.

Csm 11769 1553191324 190321jhmensge039 63972bdfa1 Lucas Torró gab ein einsatzfreudiges Comeback.

Der von Premium-Partner Mainova präsentierte Test während der Länderspielpause war auch das Treffen zweier Mannschaften mit einem runden Geburtstag: Während die Eintracht am 8. März ihr 120-jähriges Jubiläum feierte, befindet sich der TuS Mensfelden schon im 125sten Jahr seines Bestehens. Für SGE-Vorstandsmitglied Oliver Frankenbach war es zugleich die Rückkehr zu seinem Heimatklub. Entsprechend führte der Finanzvorstand symbolisch den Anstoß durch.

Personal: Spielpraxis für Torró, Tuta und die Jugend

Cheftrainer Adi Hütter standen auf der einen Seite zehn zur Nationalmannschaft abgestellte Spieler nicht zur Verfügung. Auf der anderen Seite fehlten auch einige Akteure angeschlagen. Nichtsdestotrotz vollbrachten es die Hessen, eine schlagkräftige Truppe aufzubieten. Zu dieser zählten etwa Winterzugang Tuta sowie der wiedergenesene Lucas Torró. Zudem erhielten sechs Jungprofis sowie vier weitere U19-Akteure die Chance, sich unter Wettkampfverhältnissen zu beweisen. Darunter Patrick Finger, Patrice Kabuya und Laurin Stich von Beginn an.

Erlebnis vor Ergebnis

Die rund 3.000 Zuschauer auf der Sportanlage Mensfelder Kopf sahen die erwartet klaren Kräfteverhältnisse zwischen dem Kreisligisten und dem Viertelfinalisten der UEFA Europa League, die Sebastian Rode und Branimir Hrgota mit einem frühen Doppelschlag (4., 8.) auch ergebnismäßig unterstrichen. Von Beginn an standen vor allem Spaß und Spielfreude im Vordergrund des frühsommerlichen Donnerstagabendspiels, in dem die begeisterten Besucher jeden gewonnenen Zweikampf der Blauen wie einen Treffer bejubelten. Jubeln durfte die Eintracht nach 20 Minuten über einen mustergültigen Kopfballtreffer Hrgotas (21.). Ausgerechnet, nachdem Sascha Bremenkamp aufseiten des SG Heringen/Mensfelden den ersten Schuss auf den Kasten von Jan Zimmermann abgefeuert hatte (31.), sorgte Sébastien Haller im Gegenzug für das 0:4 (32.). Hrgota schnürte noch vor der Pause den Dreierpack zum 0:5 (42.).

Die Sonne sinkt, Haller versenkt

In diesem Takt ging nach der Pause bei grellem Fluchtlichtschein allen großflächigen Wechseln zum Trotz munter weiter. Haller verwandelte einen an ihm verursachten Foulelfmeter sicher (55.), dann drückte der französische Mittelstürmer eine Hereingabe des eingewechselten Florian Zorn aus nächster Nähe über die Linie (64.). Kurz darauf erhöhte mit Jabez Makanda der nächste frische U19-Youngster artistisch auf 0:8. In der Folge kannten die Roten weiter nur eine Spielrichtung, ließen es aber auf den letzten Metern etwas ruhiger angehen, sodass das 0:9 durch Jungprofi Sahverdi Cetin nach einem satten Flachschuss den Endstand bedeutete (84.).

So spielte die SGE

Zimmermann (46. Stirl) - Kabuya, Tuta, Stich (46. Oliveira), Finger (46. Häuser) - Rode (46. N. Stendera), Torró, de Guzman (46. Cetin) - M. Stendera (46. Makanda) - Haller, Hrgota (46. Zorn).

Tore

0:1 Rode (4.)
0:2 Hrgota (8.)
0:3 Hrgota (21.)
0:4 Haller (32.)
0:5 Hrgota (42.)
0:6 Haller (55., Foulelfmeter)
0:7 Haller (64.)
0:8 Makanda (69.)
0:9 Cetin (84.)

Csm 11770 1553191498 190321jhmensge041 e610b7b4fe Tuta feierte ein umsichtiges Debüt.
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