Eintracht Frankfurt hat das erste Freundschaftsspiel der Saison 2018/19 beim Offenburger FV mit 7:1 gewonnen. Neuzugang Nicolai Müller feierte im ersten Test einen gelungenen Einstand.

Csm 8830 1530813050 180705jhofvsge018 3a9792c884 Torschützen unter sich: Mijat Gacinovic und Taleb Tawatha.

Beim Verbandsligist Offenburger FV hatte das Team des neuen Cheftrainers Adi Hütter die Partie erwartungsgemäß jederzeit im Griff. Die rund 2.300 Zuschauer im Karl-Heitz Stadion sahen im von Nike präsentierten Freundschaftsspiel eine vom Pokalsieger dominierte Partie, in der sich der Außenseiter in der zweiten Halbzeit gut verkaufte.

Früh die Weichen gestellt

Adi Hütter schickte sein Team im offensiven 3-4-3 auf den Platz, wobei zunächst keiner der Neuzugänge in der Startelf stand. Nicolai Müller und Felix Wiedwald kamen erst im Laufe der Partie rein. Eine Viertelstunde lang hielt der Sechtsligist tapfer dagegen, dann eröffnete Taleb Tawatha den Torreigen. Der Linksfuß drückte einen Abpraller über die Linie (16.), nachdem Daichi Kamada mit dem Kopf die Latte anvisierte. Nach dem Führungstreffer ging es Schlag auf Schlag: Zunächst legte Mijat Gacinovic eine Hereingabe von Danny Blum zum 2:0 ins Netz, kurz drauf schweißte Rückkehrer Max Besuschkow die Kugel aus 23 Metern ein (24.). Wiederrum nur fünf Minuten später erzielte der durchgebrochene Kamada das 4:0, das 5:0 drückte ein Offenburger Verteidiger unglücklich über die Linie. Kurz vor dem Seitenwechsel setzte der OFV das erste Ausrufezeichen: Fabian Herrmann tankte sich auf der rechten Seite durch wuchtete die Kugel aus 15 Metern ins Tor.

Neuzugang Müller dreht auf

Zur Halbzeit tauschte Hütter einmal fast komplett durch, brachte insgesamt zehn frische Kräfte. Nur Noel Knothe durfte nach dem Seitenwechsel noch weitermachen. Dabei feierten die Neuzugänge Müller und Wiedwald ihre Debüts. Und der Erstgenannte legte los wie die Feuerwehr. Erst erzielte er am langen Pfosten das 6:1, kurze Zeit später köpfte er noch das 7:1. Danach ließen es die Adlerträger etwas ruhiger angehen, die Gastgeber verteidigten ihr Tor geschickt, weshalb es beim 7:1 blieb - ein standesgemäßer Erfolg einer über weite Strecken einseitigen Partie. Marco Russ sagte nach den 90 Minuten: "Das war insgesamt ganz in Ordnung heute. Der Trainer und die Mannschaft beschnuppern sich gerade gegenseitig, das wird seine Zeit noch dauern. Aber insgesamt gesehen war das für uns heute ein schöner Test, um wieder ein bisschen reinzukommen." 

So spielte die SGE

Zimmermann (46. Wiedwald) - Falette (46. Beyreuther), Abraham (46. Russ), Knothe - Tawatha (46. Willems), Gacinovic (46. De Guzman), Besuschkow (46. Stendera), Chandler (46. Da Costa) - Blum (46. Cavar), Kamada (46. Müller), Hrgota (46. Haller).

Tore

0:1 Tawatha (16.)
0:2 Gacinovic (22.)
0:3 Besuschkow (24.)
0:4 Kamada (29.)
0:5 ET (39.)
1:5 Herrmann (44.)
1:6 Müller (51.)
1:7 Müller (61.)

Csm 8839 1530814496 180705mhoffsge057 639980dc70 Guter Einstand für Nicolai Müller im ersten Testspiel: Er erzielte direkt zwei Tore für die SGE.
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