Das 1:0 (1:0) gegen den 1. FC Nürnberg durch Martin Hintereggers Treffer aus der ersten Halbzeit bedeutet für die Eintracht den vierten Bundesliga-Sieg in Folge.

Csm 11723 1552838558 190317jhsgefcn049 93b32cae81 Latte! Goncalo Paciencia köpft das Leder an den Querbalken.

Vor 51.000 Zuschauern in der Commerzbank-Arena erzielte Martin Hinteregger in der ersten Halbzeit seinen ersten Bundesliga-Treffer für die Eintracht (31.). Die Eintracht festigte mit nun 46 Punkten den fünften Tabellenplatz und liegt nun vier Punkte vor dem Sechsten Bayer 04 Leverkusen, der das frühe Sonntagspiel gegen Werder Bremen verloren hatte.

Personal: Drei Veränderungen

Cheftrainer Adi Hütter nahm im Vergleich zum 1:0-Auswärtssieg in Mailand drei Änderungen in seiner Startelf vor. Almamy Toure, Gelson Fernandes und Goncalo Paciencia kamen neu ins Team, dafür rotierten Evan Ndicka (wegen muskulärer Probleme nicht im Kader), Jetro Willems und Sébastien Haller (beide auf der Bank) raus. Ante Rebic war nach seinen Knieproblemen wieder im Kader und sollte in der 76. Minute sein Comeback feiern.

Hinteregger schiebt ein

Nach zehn Minuten Abtasten nahm die Eintracht das Heft des Handels in die Hand und erarbeitete sich bis zur Halbzeit rund 70 Prozent Ballbesitz. Der Club ließ aber defensiv wenig zu und schaffte es immer wieder, gegen den ballführenden Frankfurter mit zwei Mann zu stören. Im finalen Drittel tat sich die Eintracht so mit klaren Aktionen eine halbe Stunde lang sehr schwer. Doch dann ging es einmal blitzschnell und sehr genau: Jovic wartete im Mittelfeld auf den richtigen Moment der Ballabgabe, schickte dann den durchgestarteten Kostic in die Schnittstelle und dieser bediente Martin Hinteregger mustergültig. Der Österreicher musste aus vier Metern in Mittelstürmerposition nur noch einschieben (31.). Die Führung war zur Halbzeit hochverdient, unter anderem hatten Paciencia (13./traf den Ball nicht richtig; 44./Mathenia parierte) und Jovic (18./Kopfball wurde auf der Linie geklärt) beste Möglichkeiten ausgelassen. Dazu traf Kostic aus elf Metern die Latte (36.). Die Gäste traten nur ganz früh gefährlich in Erscheinung, als Behrens völlig frei aus sieben Metern über das Tor köpfte (3.). 

Dünnes Polster reicht

Der Club hatte auch nach der Pause die erste Möglichkeit, als Kubo aus 17 Metern nur knapp über den Kasten zielte. Dann war es jedoch wieder die Eintracht, die einen Angriff nach dem anderen in Richtung Mathenia aufzog. Neben jeder Menge Halbchancen traf Paciencia nach einer maßgerechten Da Costa-Flanke per Kopf erneut Aluminium (58.). Dabei waren es teilweise gute Kontersituationen, die die Frankfurter nicht entschlossen oder genau genug ausspielten. Sonst hätten insbesondere Haller und Jovic früher erhöhen können. So blieb es bis in die Schlussphase hinein beim dünnen 1:0-Polster, das die Gastgeber über die Zeit brachten. 

Fazit: Verdienter Erfolg 

Nach jeweils zehn Minuten in beiden Durchgängen nahm die Eintracht Fahrt auf, dominierte die Partie und kam in der ersten Hälfte folgerichtig zur 1:0-Führung. Nach der Pause gab es zwar viele Offensivaktionen, aber auch Lücken in der eigenen Defensive - die Nürnberg aber nicht zu bestrafen verstand. Es war kein Sieg mit Glanz und Gloria und die Eintracht tat sich phasenweise schwer, aber es war ein verdienter Erfolg gegen das Schlusslicht. Das sahen auch die Fans so und feierten die Mannschaft, die damit die beeindruckende Serie 2019 fortsetzte und weiterhin ohne Niederlage bleibt. 

So spielte die SGE

Trapp – Toure, Hasebe, Hinteregger – Da Costa, Kostic (85. Willems) – Rode, Fernandes – Gacinovic – Jovic (76. Rebic), Paciencia (63. Haller).

Tor

1:0 Hinteregger (31.)

 

  • 0'
    Anpfiff Icon
    Anpfiff
  • 31'
    Eintracht Frankfurt
    Goal Tor
    Martin Hinteregger
  • Halbzeit Icon
    Halbzeit
  • 59'
    1. FC Nürnberg
    Switch Wechsel
    Edgar Salli für Timothy Tillman
  • 63'
    Eintracht Frankfurt
    Switch Wechsel
    Sebastien Haller für Goncalo Paciencia
  • 68'
    1. FC Nürnberg
    Switch Wechsel
    Törles Knöll für Mikael Ishak
  • 69'
    1. FC Nürnberg
    Card yellow Gelbe Karte
    Edgar Salli
  • 76'
    Eintracht Frankfurt
    Switch Wechsel
    Ante Rebic für Luka Jovic
  • 83'
    1. FC Nürnberg
    Switch Wechsel
    Georg Margreitter für Yuya Kubo
  • 86'
    Eintracht Frankfurt
    Switch Wechsel
    Jetro Willems für Filip Kostic
  • 92'
    1. FC Nürnberg
    Card yellow Gelbe Karte
    Lukas Mühl
  • 94'
    Abpfiff Icon
    Abpfiff
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