Die Eintracht startet mit einem Dreier in die Rückrunde der Bundesliga. Gegen den SC Freiburg siegt die Hütter-Elf mit 3:1 (3:0) durch Tore von Haller, Rebic und Jovic.

Csm 11229 1547912320 190119pssgefre019 1cdc67c6a9 2:0 für die Eintracht: Ante Rebic zieht aus 20 Metern mit links ab.

9.200 Zuschauer in der Commerzbank-Arena sahen kaum Tormöglichkeiten in den ersten 35 Minuten, ehe der Dreiersturm der Eintracht binnen neun Minuten zuschlug. Sébastien Haller (36.), Ante Rebic (40.) und Luka Jovic (45.) trafen für die Gastgeber. Nils Petersen verkürzte für den SC auf 1:3 (69.).

Personal: Rode in der Startelf

 

Vor Kevin Trapp bildeten die wieder genesenen David Abraham, der seit Freitag 35-jährige Makoto Hasebe und Youngster Evan Ndicka die Dreierabwehrreihe. Im defensiven Mittelfeld begann Rückkehrer Sebastian Rode neben Gelson Fernandes. Die Außen beackerten wie gewohnt Danny da Costa auf der rechten Seite und Filip Kostic auf links. Und vorne wirbelten Ante Rebic, Luka Jovic und Sébastien Haller.

 

3:0 binnen neun Minuten

 

Die Statistik der ersten halben Stunde zeigte über 60 Prozent Ballbesitz für die Gastgeber auf, aber 4:0 Torschüsse für den SC Freiburg. Dieser stand mit einer Fünferkette auf einer Linie sehr kompakt, überließ der Eintracht den Ball und verlegte sich aufs Kontern. Gefährliche Abschlüsse waren nicht dabei, einzig Niederlechner zwang Trapp zu einer Parade mit einem Flachschuss aus 15 Metern (30.). Die Eintracht war bemüht, den entscheidenden Pass in die Spitze zu spielen und damit die engen Räume zu öffnen. Dies gelang zunächst nur sehr selten. Bezeichnend also, dass das 1:0 nach einer Standardsituation fiel. Rode flankte in den Strafraum, Rebic leitete den abgefälschten Ball per Kopf weiter und Sébastien Haller köpfte aus kurzer Distanz ein (36.). Nur vier Minuten später ließ Ante Rebic 20 Meter vor dem Tor nach Ndickas Querpass zwei Mann aussteigen und schlenzte das Leder mit dem linken Fuß unhaltbar für Schwolow in die Maschen (40.). Und als Robin Koch im Aufbauspiel Luka Jovic anschoss und dieser alleine auf das Tor zulaufen konnte, ließ sich der Serbe nicht zweimal bitten – 3:0 (45.). Drei Torschüsse – drei Tore durch die drei Stürmer binnen neun Minuten: die Gastgeber zeigten sich äußerst effizient.

 

Willems-Treffer aberkannt

 

Die Adlerträger machten im Tempo der letzten zehn Minuten im ersten Durchgang weiter, hatten nur weniger Fortune im Abschluss. Rebic (51./Schwolow parierte), Kostic (53./vorbei aus vollem Lauf) und der zentral freistehende Jovic (61./drüber)  fehlte jedoch die Feinjustierung im Abschluss. Danach bekamen die Freiburger etwas Oberwasser. Höler verzog zunächst freistehend (63.), ehe er sechs Minuten später von der rechten Seite scharf in die Mitte passte und damit Nils Petersen mustergültig bediente. Der SC-Stürmer brauchte nur den Fuß hinzuhalten – 3:1 (69.). Aus dem Nichts schien die Eintracht das 4:1 erzielt zu haben, als Willems aus der Ferne einfach mal abzog. Doch per Videobeweis wurde ein vermeintliches Stürmerfoul geahndet (78.). Freiburg ließ sich dadurch nicht irritieren und drängte auf den Anschlusstreffer, der jedoch nicht gelingen sollte. Die Frankfurter Konterversuche brachten nichts Zählbares mehr ein, wobei de Guzman, Rebic und Kostic in der Schlussphase sehr gute Gelegenheiten vergaben.

 

Fazit: Verdient drei Punkte geholt

 

Die Eintracht brauchte kurz vor der Pause nur drei Torschüsse, um die 3:0-Führung klarzumachen. Das Ergebnis fiel zu diesem Zeitpunkt trotz rund 65 Prozent Ballbesitz etwas zu hoch aus, denn die Adlerträger taten sich bis dahin schwer. Insgesamt war es eine konzentrierte Leistung gegen tapfer kämpfende Freiburger, die Mitte der zweiten Halbzeit ihre beste Phase hatten. Die Gastgeber sicherten sich letztlich verdient drei Punkte, das Resultat hätte in der Schlussphase noch höher ausfallen können.

 

So spielte die SGE:

 

Trapp – Abraham, Hasebe, Ndicka - Da Costa, Kostic – Rode (72. de Guzman), Fernandes – Haller, Rebic, Jovic (67. Willems/90. Stendera).

 

Tore:

1:0 Haller (36.)
2:0 Rebic (40.)
3:0 Jovic (45.)
3:1 Petersen (69.)

  • 0'
    Anpfiff Icon
    Anpfiff
  • 31'
    Eintracht Frankfurt
    Card yellow Gelbe Karte
    Gelson Fernandes
  • 34'
    Sport-Club Freiburg
    Card yellow Gelbe Karte
    Jerome Gondorf
  • 36'
    Eintracht Frankfurt
    Goal Tor
    Sébastien Haller
  • 40'
    Eintracht Frankfurt
    Goal Tor
    Ante Rebic
  • 45'
    Eintracht Frankfurt
    Goal Tor
    Luka Jovic
  • Halbzeit Icon
    Halbzeit
  • 45'
    Sport-Club Freiburg
    Switch Wechsel
    Nils Petersen für Florian Niederlechner
    Switch Wechsel
    Lucas Höler für Gian-Luca Waldschmidt
  • 68'
    Eintracht Frankfurt
    Switch Wechsel
    Jetro Willems für Luka Jovic
  • 69'
    Sport-Club Freiburg
    Goal Tor
    Nils Petersen
  • 70'
    Eintracht Frankfurt
    Card yellow Gelbe Karte
    Sebastian Rode
  • 72'
    Eintracht Frankfurt
    Switch Wechsel
    Jonathan de Guzmán für Sebastian Rode
  • 80'
    Sport-Club Freiburg
    Switch Wechsel
    Pascal Stenzel für Lukas Kübler
  • 92'
    Eintracht Frankfurt
    Switch Wechsel
    Marc Stendera für Jetro Willems
  • 96'
    Abpfiff Icon
    Abpfiff
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