Vor 3.900 Zuschauern im SIBRE-Sportzentrum Haarwasen Haiger konnte sich die SGE gegen den Regionalligisten TSV Steinbach in einem Testspiel mit 5:0 (2:0) durchsetzen. Die Partie wurde am Samstag, 30. Juli 2016, um 17.00 Uhr angepfiffen.

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Schon kurz nach Anpfiff war die Eintracht auf Betriebstemperatur: In der 5. Spielminute wurde Gacinovic im gegnerischen Strafraum zwar nach Auffassung der souveränen Schiedsrichterin Rafalski noch fair vom Ball getrennt, und auch Abrahams Kopfball wurde kurz darauf vom Steinbacher Keeper Löhe gehalten. Doch dann sollte es im Kasten des Underdogs zum ersten Mal klingeln: Nach einer Ecke fiel der Ball Castaignos vor die Füße. Der Niederländer konnte das Spielgerät abschirmen und vollstreckte im Sitzen zur frühen Führung für die SGE (7.).

In der Folge kam Steinbach etwas besser ins Spiel, die Hessen hingegen konnten sich nicht mehr so oft vor das Tor des Regionalligisten kombinieren. Der erste Abschluss der Steinbacher in der 20. Minute war allerdings nicht wirklich gefährlich. Zwei Minuten später klärte Hradecky einen Schuss zur Ecke. Kurz darauf unterband Abraham einen Konter des TSV, der in dieser Phase des Spiels zu mehreren Eckbällen kam.

Nachdem Oczipka Löhe mit seinem schwächeren, rechten Fuß geprüft hatte (31.), erhöhte Hrgota nach toller Vorarbeit von Gacinovic auf 2:0. Der prima in Szene gesetzte Gacinovic war mit dem Ball am Fuß aus der Zentrale nach links gezogen und hatte dann Hrgota im Sturmzentrum mit einem mustergültigen Pass bedient. Der Schwede war dadurch frei vor Löhe und hatte wenig Mühe zu vollstrecken (40.).

In der 44. Minute ließ die Eintracht eine ganz dicke Chance liegen, nachdem ein Steinbacher weggerutscht war. Trotz Überzahl im gegnerischen Strafraum konnten die Frankfurter den Ball nicht im Tor unterbringen.

2. Halbzeit

Eintracht-Coach Kovac nahm in der Halbzeitpause einen Wechsel vor: Lindner hütete fortan das Eintracht-Tor. In der 51. Minute erhöhte der Bundesligist auf 3:0: Nach einer butterweichen Flanke des Frankfurter Neuzugangs und Rechtsverteidigers Varela traf der frei stehende Hrgota per Kopf.

Nach einer Steinbacher Kopfball-Chance durch Adamyan (58.) kam es auf Seiten der SGE zu einem Massenwechsel. Kovac tauschte alle Feldspieler aus und gewährte unter anderem den Nachwuchskickern Furkan Zorba, Cedric Heller und Enis Bunjaki Matchpraxis.

Nachdem die Neuen sich zunächst etwas sortieren mussten, legte der Neuzugang vom 1. FC Nürnberg, Blum, nach Pass von Meier per Flachschuss noch einen Treffer nach (65.). Vier Minuten später durfte sich Lindner bei einem Steinbacher Angriff auszeichnen. In der 78. Minute sah Fabián die Gelbe Karte. Zwei Minuten später zog Meier in Richtung des Steinbacher Tores. Meier legte sich den Ball auf den linken Fuß, doch sein Schuss konnte geblockt werden.

In der 84. Minute wäre dem Regionalligisten beinahe der Ehrentreffer gelungen. Allerdings prallte der Ball nach einem Heber von Uyimwen nur an die Latte. Die Eintracht machte es auf der anderen Seite besser. Meier legte eine Flanke von Seferovic in die Mitte, wo Bunjaki den Ball in die Maschen hämmerte: 5:0 für den Favoriten (85.). Wenig später traf Bunjaki nochmal das Außennetz. Am Spielstand sollte sich nichts mehr ändern.

Die Aufstellung der SGE:

Hradecky (46. Lindner), Varela (61. Regäsel) , Abraham (61. Flum), Chandler (61. Zorba), Oczipka (61. Heller), Hasebe (61. Blum), Huszti (61. Mascarell), Gacinovic (61. Fabián), Rebic (61. Bunjaki), Castaignos (61. Seferovic), Hrgota (61. Meier).

Die Tore:

0:1 Castaignos (7.)
0:2 Hrgota (40.)
0:3 Hrgota (51.)
0:4 Blum (65.)
0:5 Bunjaki (85.)

Die Stimmen zum Spiel:

Branimir Hrgota, zweifacher Torschütze der SGE: „Wir wissen, dass wir noch mehr Tore schießen können. Aber wir sind noch in der Vorbereitung und trainieren sehr hart. Dafür war das heute nicht so schlecht. Wichtig ist, dass wir alle zusammenspielen. Wer die Tore schießt, ist egal. Im Hinblick auf das kommende Trainingslager freue ich mich darauf, mehr mit dem Ball zu machen. Bisher haben wir vor allem konditionelle Grundlagen gelegt, das ist natürlich auch sehr wichtig.“

Niko Kovac, Eintracht-Trainer: „Ich bin zufrieden mit dem Spiel und der Frische der Mannschaft. Vor allem das Offensivspiel hat mir gut gefallen. Aber wir haben auch gesehen, dass wir noch viel arbeiten müssen.“

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